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Fleischkonsum

Darf Fleisch überhaupt noch auf den Teller?

Beim Thema Fleisch scheiden sich die Geister. Sowohl die der Wissenschaftler, als auch der Verbraucher, Tierschützer und Umweltschützer. Wohingegen sich die letzten beiden Gruppierungen recht einig darin sind, dass der derzeitige Konsum von Fleisch alles andere als vertretbar ist. Doch gibt es neben der ewigen Ethikdebatte über Tierwohl und Klima noch andere Gründe, auf Fleisch zu verzichten, oder den Konsum zumindest zurückzufahren?

 

Meine Antwort lautet eindeutig ja. Schon der logische Menschenverstand sagt mir, dass der übermäßige Konsum von Industriefleisch nicht gut für unseren Körper sein kann. Zahlreiche Studien können dies nur bestätigen. Die Frage ist jedoch, warum macht Fleisch den Menschen krank? Ein Blick in graue Vorzeit oder auch zu manchen noch heute lebenden Halbwegs-Naturvölkern offenbart, dass Fleisch im Grunde ein ganz alltägliches Grundnahrungsmittel des Menschen darstellt. In der Steinzeit spielte die Jagd eine große Rolle und auch heute ernähren sich die Inuit im Nordpolarkreis überwiegend von selbst Gefangenem. Haben also die Anhänger der Paleoernährung Recht und wir sollten unser Getreide wegwerfen und uns von Fleisch und Fisch ernähren? Schaden würde das, mit Blick auf die Evolution, im Grunde nicht. Jedoch wird eine Tatsache gerne immer wieder übersehen. Unser Fleisch aus Intensivtierhaltung hat nichts mit der Robbe im Nordpolarmeer oder dem urzeitlichen Jagdvieh zu tun.

Das Ausgangsprodukt unserer Fleischration besteht aus überzüchteten, von Geburt an ungesunden Tieren, die mit schlechtem Futter unter noch schlechteren Bedingungen fettgezogen und dann geschlachtet werden. Auch wenn die Forschung hier noch in den Kinderschuhen steckt, so gibt es doch erste Studienergebnisse, die zeigen, dass sich die Zusammensetzung des Fleisches von Tieren aus der Intensivtierhaltung von natürlich gehaltenen Artgenossen, deutlich unterscheidet. Ein großer Knackpunkt sind hierbei die Fettsäuren und das ist nur der Unterscheid, den wir heute benennen können. Wie es in den Tiefen der Zellen unserer Nahrung aussieht, bleibt vorerst weiter im Dunkeln. Ein Blick auf das Futter und die Auswirkungen lässt aber auch hier nichts Gutes erahnen. Soja und Mais stellen weltweit das Grundnahrungsmittel unserer Fleischration dar. Unter Einsatz von hohen Dosen Pflanzenschutzmitteln und Dünger, wächst dieses heran. Rückstände von z.B. Glyphosat sind oftmals erheblich und führen zu starken Missbildungen oder gleich zur Unfruchtbarkeit. Es ist also offensichtlich, dass schon allein die Fütterung der Tiere gravierende Auswirkungen auf deren DNA und somit auch im ganzen Körper hat. Wird das Tier nun geschlachtet, landen alle diese unnatürlichen Veränderungen auf unserem Teller.

Wissenschaftlich bewiesen ist hiervon noch nichts. Betrachtet man jedoch epidemische Studien, fällt immer wieder auf, dass gerade Menschen, die einen hohen Fleischkonsum aufweisen, häufiger unter Zivilisationskrankheiten leiden.

 

Das Fazit zum Fleischkonsum:

  • auf Fleisch verzichten
  • wenn Fleisch, dann von Tieren, die vorher natürlich leben konnten. Dies beginnt mit einer gesunden Rasse und geht über artgerechte Ernährung bis hin zu Freilandsport mit Artgenossen.

 

 

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