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Lauch-Karotten-Quiche Leicht

Wissenswertes über Mehl

Um das Mehl ranken sich gar vielerlei Mythen und Sagen. Einige davon mögen einen wahren Kern beinhalten, wohingegen andere nur dazu geführt haben Missverständnisse zu erzeugen und die Verbraucher zu verunsichern. Im folgenden Abschnitt wird die Geschichte des Getreideanbaus, die Getreidesorten und die Mehltypen kurz vorgestellt.

Geschichte des Getreideanbaus

Mit der Sesshaftigkeit, vor etwa 10.000 Jahren, begannen die Menschen systematisch Ackerbau zu betreiben. In dieser Zeit entstanden durch gezielte Kreuzungen von Gräsern die ersten Getreidesorten. Das Zuchtziel bestand zum einen natürlich in möglichst großen Körnern und der Widerstandsfähigkeit der Pflanze. Wichtig war jedoch auch, dass die Samen nach erfolgter Reife nicht einfach zu Boden fielen, um dort zu keimen. Die Ähre musste im Ganzen erhalten bleiben, um sie überhaupt ernten zu können. Vergleicht man einfache Gräser  mit heutigen Getreidepflanzen, fallen einem die Ähnlichkeiten sofort in´s Auge und die züchterische Meisterleistung unserer Vorfahren wird deutlich.

Getreidesorten im Überblick

Die wohl bekannteste aller Getreidesorten ist der Weizen, der zugleich unsere älteste Kulturpflanze darstellt. Zu seiner Familie gehören neben Dinkel/Grünkern und Emmer auch Kamut und Einkorn. Etwas jünger ist der Anbau von Roggen, der früher als Unrkaut angesehen wurde. Er ist besonders nahrhaft und auch reich an Ballaststoffen. Neben seiner Verwendung in der Backstube, erfreut er sich in Form von so manchem Vodka großer Beliebtheit. Gerste findet sich vorwiegend in Futtertrögen und natürlich im Lieblingsgetränk der Bayern. Ob als Brei, im Müsli oder dem Cookie, der Hafer schmeckt nicht nur Pferden, sondern ist auch in unserer Küche häuftig anzutreffen.

Mehltypen und deren Bedeutung

Anders als viele heute immer noch annehmen, haben die Zahlen auf den Mehlverpackungen nichts mit dem Feinheitsgrad des Mehls zu tun.

Vielmehr geben sie Auskunft darüber, wie gesund das Mehl ist, in dem sie dessen Mineralstoffgehalt in Milligramm je 100 Gramm Trockenmasse ausweisen. Vollkornmehl hat keine Typenbezeichnung mehr und generell den höchsten Mineralstoffgehalt. Mehle mit geringer Typenzahl enthalten mehr leicht verfügbare Energie in Form von Zucker und Stärke. Verwendet werden sollten die mineralstoffarmen Mehle nur für Kuchen und feines Gebäck. Für alles andere eignen sich höhere Klassen und natürlich auch das Vollkornmehl.

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