Ernährungsberatung Regensburg
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Brathähnchen für Anfänger

Wie hat es der tote Gockel nur in meine Küche geschafft?

Wer mich kennt, der weiß, dass Fleisch bei mir nicht auf dem Speiseplan steht. Dies hat in erster Linie ethische Gründe, jedoch gibt es beim Thema Fleisch noch mehr zu bedenken, als die Frage des Tierwohls. Mehr dazu erfahrt Ihr in meinem Artikel zum Thema Fleischkonsum.

Dieser Hahn hat es durch einen Zufall in meinen Ofen geschafft. Wie im Video vielleicht zu erkennen ist, handelt es sich um ein eher mageres Exemplar. Mit gerade einmal 1.100 Gramm, war es genau die richtige Portionsgröße für meinen fleischessenden Partner und den Hund, der die Reste bekam. Das Federvieh wurde also restlos verwertet ;-)

Eine Freundin von mir hält zu Hause Hühner, die auch immer wieder brüten dürfen. Als dann aufgrund der Vogelgrippe eine Stallpflicht immer wahrscheinlicher wurde, mussten ein paar der Tiere leider dran glauben und wurden vorsorglich gekeult und in die Tiefkühltruhe gesteckt. Nachdem man nicht jeden Tag Hähnchen essen kann, bekam ich nun dieses fragwürdige, tiefgekühlte Geschenk. Da ich meinen Partner mag und noch nie einen ganzen Hahn zubereitet hatte, nahm ich es dennoch dankend an und machte mich an´s Werk. Während der Zubereitung hielt ich mich an dem Gedanken fest, dass dieses Tier ein wunderbares Leben hatte, bevor es von gewohnter Hand, am heimischen Hof geköpft wurde.

Für eine fast vegan lebende Köchin, konnte sich das Resultat sehen lassen. Zumindest gab es seitens der Fleischesser keine Beschwerden.

Mengenangaben für zwei Personen

 

1         Stk                Hahn, vormals glücklich im Freiland mit Biofutter und bevorzugt Schlachtung am Hof

1          g                   Bio - Zitrone (Schale wird mitverwendet)

1         Stk                Zwiebel

3      Zehen             Knoblauch

                                 frische Kräuter (Majoran, Oregano, Thymian, Salbei, Rosmarin, Petersilie, je nach Verfügbarkeit)

                                 Salz & Paprikapulver

                                 Öl

 

Salz mit Paprikapulver mischen und das Hähnchen gut damit einreiben. Zitrone, Zwiebel und Knoblauch grob würfeln, die Kräuter ebenfalls grob schneiden und die Füllung mit etwas Olivenöl mischen. Den Hahn füllen und die Öffnung mit Holzspießen verschließen, sodass die Füllung beim backen nicht herausfallen kann. Nachdem das Hähnchen mit Öl bestrichen wurde, die Flügel zusammenbinden, oder mit Spießen zusammenstecken, und mit der Brust nach oben auf ein Backblech geben.

Im vorgeheizten Backofen auf 160 ° Grad Ober- und Unterhitze 60 Minuten auf unterer Schiene garen. Im Anschluss die Temperatur auf 200° Grad erhöhen und den Hahn auf oberer Schiene etwa 25 - 30 Minuten knusprig backen.

 

Als Beilage eignen sich Salat, oder eine vegane Quiche.

Für fortgeschrittene Hähnchenbrater: Natürlich kann auch eine Soße aus dem Fond erstellt und herzahfte Knödel zum Gockerl serviert werden. So ein kleiner Beilagensalat darf es dann aber auch hier gerne dazu sein.

 

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