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Radicciovariation

Der Radiccio, in seiner roten Ausführung, ist in unseren Breitengraden ein recht neuer Salat. Ursprünglich stammt diese Leckerei aus Italien, wird aber mittlerweile auch gerne in Deutschland angebaut und gegessen.

Vor allem im Herbst erfreut er sich einiger Beliebtheit, passt er doch gut zu anderen Wintersalaten, wie dem Endivien oder Feldsalat.

Die im Radiccio und Endivien enthaltenen Bitterstoffe, die sich mit entsprechender Zubereitung gar nicht mehr bemerkbar machen, sind sowohl für die Verdauung, als auch die Blutgefäße von Vorteil. 

Darüber hinaus strotzt der Radiccio vor sekundären Pflanzenstoffen, was er seiner intensiven Färbung zu verdanken hat und er birgt kaum Kalorien, dafür umso mehr Vitamine und vor allem Mineralstoffe.

Für die bitteren Salate, wie Radiccio und Endivien, gilt: in warmes Wasser legen!

Also, zunächst die Salate, wenn sie nicht Bio und/oder erdig sind, kurz abbrausen und in Streifen schneiden. Die Streifen werden dann in warmem Wasser ca. 15 Minuten gebadet. Dieses Vollbad entzieht dem Salat einen Teil seiner Bitterstoffe. Leider gehen auch einige Vitamine und Mineralstoffe dadurch verloren, aber da ohnehin so viel davon in den Blättern steckt, bleibt immer noch genug übrig. 

 

Der Radiccio, als herber und bitterer Salat, verträgt sich hervorragend mit süßen Dressings.

 

Auf den Bildern seht ihr einmal einen Radiccio-Endivien-Salat mit Cashewkernen und Walnüssen. Hier passt hervorragend ein

 

Mangodressing:

Für 4 Personen als Beilage oder 2 als Hauptgang

1     Stk     reife Mango

2     EL     Öl (natives Olivenöl, Leinöl, natives Rapsöl oder alles gemischt)

3     EL     Weißer Balsamico

1      TL     scharfen Senf (Dijon schmeckt einfach am besten)

1      TL     Salz

Alle Zutaten mit einem Pürierstab fein mixen und je nach geschmacklichen Vorlieben noch mehr Öl oder Essig oder Salz, Senf hinzugeben :)

 

Dank der Mango enthält der Salat zwar etwas mehr Zucker, jedoch kann am Öl gespart werden. Ähnlich verhält es sich mit meinem Lieblingsdressing für einen reinen Radicciosalat, der neben Walnüssen auch immer gerne ein paar Weintrauben enthalten darf. Diese Mischung harmoniert so herrlich mit der

 

Honig-Balsamico-Reduktion:

2     Stk     kleine Zwiebeln 

4      EL     Olivenöl

1,5   TL     scharfen Senf 

1,5   EL     Honig (Blüten- oder Waldhonig bzw. Agavendicksaft)

3      EL     Dunkler Balsamico

1       TL    Salz

Die Zwiebeln würfeln und in Olivenöl langsam braten, bis die ersten Ränder sich zu bräunen beginnen. Den Honig hinzugeben, alles etwas karamellisieren lassen, mit dem Balsamico ablöschen und etwas einreduzieren. Im Anschluss auf die Seite stellen und kurz abkühlen lassen, bevor der Senf zusammen mit Salz eingerührt wird. Das Dressing sollte sehr dickflüssig sein. Wenn es beim ersten Mal nicht gleich klappt, einfach beim nächsten Versuch länger einreduzieren lassen. Das Dressing kann lauwarm über den Salat gegeben werden. Wem das nicht schmeckt, kann auch warten bis es kalt ist.

 

Oder lieber Orange?

Wer etwas weniger Honig verwenden möchte und nicht so auf Weintrauben steht, der kann den Salat auch mit filetierten Orangen und das Dressing mit Orangensaft zubereiten. Wichtig ist letztendlich nur, dass es schmeckt. Einfach ausprobieren ;)

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