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Zwetschgen-Hefe-Kuchen

Auch wenn in diesem Jahr die Obsternte in fast jedem Garten mager ausgefallen sein dürfte, gehören Zwetschgen zu den beliebtesten Obstsorten, die sehr lange in der Gefriertruhe vergessen werden, bis sie dann ein Jahr später der neuen Ernte weichen müssen. 

Dabei ist es so schade, das gute Obst nicht zu verwenden, wenn man sich schon die Mühe gemacht hat, es zu ernten, zu entsteinen und in Tüten verpackt in die Gefriertruhe zu stecken.

Deshalb stelle ich Euch hier einen meiner Lieblingskuchen vor, der schon fast als gesund bezeichnet werden darf und gerade im Winter als warme Nachspeise das Herz erwärmt.

Teig für ein großes Blech

400    g    Mehl (z.B. Weizen 1050)

230   ml   Milch / Pflanzenmilch

40       g    Zucker

1/2   Pck  Frischhefe

1,5     TL   Zimt

1 Prise Salz

 

Als Mehl kann, je nach Geschmack, auch gerne Weizen- oder Dinkelvollkornmehl verwendet werden. Wer es feiner mag, kann natürlich auch ein klassisches Weißmehl verwenden. Jedoch verleiht Vollkornmehl dem Kuchen eine nussige Note, was sehr gut in den Winter passt, vom gesundheitlichen Aspekt einmal ganz abgesehen. Für Weißmehl dürften 210  ml Milch ausreichen, wohingegen Vollkornmehl etwas mehr Flüssigkeit benötigt. Der Teig sollte eine leicht klebrige Konsistenz aufweisen. Das Mehl mit Zucker, Zimt und Salz mischen, in der Mitte eine Kuhle formen und die zimmerwarme Milch hineingeben. Die ebenfalls auf Zimmertemperatur gebrachte Hefe in der Milch auflösen und den Teig langsam von Innen nach Außen gut durchkneten und abgedeckt an einem warmen Ort ca. eine Stunde gehen lassen. 

Nach der Gehzeit den Teig auf ein mit Backpapier ausgekleidetes Blech geben und wieder an einem warmen Ort gehen lassen, bis der Pudding angerührt ist. 

Für das Puddingtopping

500    ml    Milch / Pflanzenmilch

40       g      Maisstärke

0,5     TL    Vanillepulver

0,5     TL    Zimt

20       g      Zucker

 

Wer sich jetzt fragt, wo denn auf dem im Bild zu sehenden Kuchen das Puddingtopping sein soll, wundert sich zurecht. Bei diesem Backversuch hatte sich etwas Sonderbares zugetrage. Anstelle beim Backen auf dem Teig eine schöne Puddingschicht zu formen, verzog sich die Masse unter den Teig und bildete dort eine Schicht aus Pudding. Dem Geschmack tat dies keinen Abbruch, jedoch sieht der Kuchen eindeutig schöner aus, wenn der Pudding dort verweilt, wo er hingehört, nämlich auf den Zwetschgen. :D

Für den Pudding werden alle Zutaten gut miteinander verrührt, sodass die Stärke keine Klümpchen bildet. Anstelle von Stärke und Vanillepulver kann auch einfach ein Vanillepuddingpäckchen verwendet werden. Jedoch kommt es zumeist teurer die fertigen Mischungen zu kaufen und in den günstigen Produkten findet sich für Gewöhnlich kein bisschen Vanille. 

 

Den Teig nun mit den aufgetauten (oder frischen) Zwetschgen belegen, vorsichtig den Pudding darauf verteilen und im auf 180 ° Ober-Unterhitze vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene etwa 30-40 Minuten backen. 

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